Meuselwitz - BFC Dynamo

Meuselwitz – BFC Dynamo 1:2

„Wir waren wenig‘, doch viele erschienen eh nicht.“

Nachdem man vorherige Woche das Westprodukt namens FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e.V. mit 3:0 aus dem heimischen Rund kickte, ging die Reise nun, am vergangen Freitag, in das „beschauliche“ Meuselwitz. Als Sechsplatzierter trat man also gegen drei Uhr nachmittags die 239km lange Reise vom einzig wahren Sportforum an. Mit drei PKWs ging es dann in mehr oder weniger funktionierender Kolonne, verursacht durch die komplett unterschiedliche Anzahl der Pferdchen unter der Haube und dem damit zeitlich versetzten Einfluss der sehr dichten Verkehrslage – zu Deutsch: Wir standen im Stau. Blase drückte och noch. Hass!

Aber sei’s drum, es gibt ja schließlich deutlich Schlimmeres - Abteilung Inneres, Magistrat und so weiter ‘ne. Neben den bekanntlich spannenden Autobahnen durfte man zusätzlich mal wieder schön durch die Kaffs des tiefsten Ostens. Geil. Ostalgisch. Damit nicht genug – als hätte die gute Frau nur darauf gewartet. Kurz vor Stadionankunft musste die Fahrgemeinschaft nochmal ein angebrachtes Örtchen zum „Spazieren“ aufsuchen. Irgendwann fand man auch mal ‘nen Parkplatz. Nach schnell erledigtem Spaziergang – ja, wir mussten urinieren, man kann’s ja auch übertreiben mit dem geschwollenen Schreibstil – wollte man eigentlich wieder los. Doch nicht mit Beate! Da stand doch tatsächlich, „zufällig“, wahrscheinlich schon seit drei Stunden, genau gegenüber am Fenster eine ältere Dame und bemängelte die von uns zurückgelassenen Bierflaschen, die man sorgfältig beiseite stellte. Was will ich euch sagen? Man war angekommen. Im Dorf. Im Nirgendwo. Da, wo jeder jeden kennt. Da, wo sich über abgestellten Pfand noch echauffiert wird. Nichtsdestotrotz, schöne Berge habt’a!

Am Stadion angekommen, irgendwo zwischen ganz vielen Feldern und Wäldern, wurde man ähnlich wie letztes Jahr von einer weiteren großen Herde Bu – ehm Beamten – begrüßt. Im Gegensatz zum letzten Male, ohne kleine unnötige Zwischenfälle. Eines muss man den Meuselwitzen lassen, ‘nen schönen Bierstand, inklusive nettem Bierpersonal haben sie ja.

Nun zum Wesentlichen. Der Anpfiff ertönte und die 848 zahlenden Zuschauer in der bluechip-Arena waren gespannt auf unterhaltende 90 Minuten. Vor rund 150 weinroten Anhängern sah man fast schon gewohnt nach nur 15 Minuten bereits den 1:0 Rückstand durch den ZFC. Doch genauso üblich kamen unsere Jungs auch wieder zurück und glichen 12 Minuten später durch Kevin aus. Genau so Jungeh!
Ganze zehn weitere Minuten später, sprich in der 37.Minute – für alle diejenigen, die im Mathe-Unterricht früher öfters mal Kreide holten – gingen unsere Weinroten durch das abgefälschte Pfund durch Schünemann mit 2:1 in Führung. Genau das möchte man sehen. Genau das ist euer Anspruch, denn ihr könnt es Jungs!

Ohne weit hausholen zu müssen blieb die zweite Halbzeit torlos. Die etwas andere Zusammenfassung einer Spielhälfte. Doch wie sagt man? In der Kürze liegt die Würze.

Nach Abpfiff bestritt man dann wieder den urigen Waldpfad gen Parkplatz und trat den Heimweg an. Nach dem ein oder anderen Stopp und dem ein oder anderen Hopfengetränk mehr, kam man unversehrt in der Muddastadt an und inhalierte das ein oder andere, weitere Hopfengetränk ein.

In diesem Sinne sieht man sich aus bald bekannten Gründen erst am Sonntag in gemütlicher Runde bei der U23. Auf ‘nen gepflegtes Blondes im heimischen Sportforum. Nichtsdestotrotz wünschen wir unseren Weinroten beste Erfolge. Ringt sie nieder.

Auf geht’s weinrot weiße Jungs – holt den Sieg für uns !

 

Ultras BFC


Fotos

September 2015

 

 

 

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